Was Bedeutet Die Gurke Am Weihnachtsbaum?

Was Bedeutet Die Gurke Am Weihnachtsbaum
Deutsche Tradition: Weihnachtsgurke am Christbaum | BR.de Artikel bewerten: Durchschnittliche Bewertung: 3.8 von 5 bei 60 abgegebenen Stimmen. Seltsam, wir dachten bisher, Kugeln und Strohsterne seien typisch deutsche Dekorationsartikel für den Weihnachtsbaum im heimischen Wohnzimmer. Doch die Amis wissen es besser: Laut US-Zertifikat stammt auch die Tradition der Weihnachtsgurke definitiv aus Deutschland.

Am Heiligen Abend wird demnach neben dem gewöhnlichen Schmuck auch eine Weihnachtsgurke aus Glas in den Baum gehängt, möglichst gut versteckt. Vor der Bescherung müssen sich die Kinder auf die Suche nach dem Gemüse machen. Das Kind, das die Gurke entdeckt, hat im kommenden Jahr besonders viel Glück, bekommt ein extra Geschenk und darf seine übrigen Päckchen als erstes öffnen.

Weihnachtsgurke am Weihnachtsbaum Ein Stempel aus dem thüringischen Lauscha, wo die Weihnachtsgurke 1880 erfunden worden sein soll, verleiht dem Dokument höchste Glaubwürdigkeit. “The Christmas Pickle” ist seit Jahren ein Verkaufsrenner von New York bis San Francisco.

  • Zwischen drei und zehn Dollar kosten die “Pickles”.
  • Und wie kann es anders sein, über den großen Teich kommt irgendwann jeder Trend auch zu uns – im Fall der Weihnachtsgurke ja quasi retour! Es ist ein Franke, der in seiner Glasbläserei die Weihnachtsgurken herstellt und so für die Verbreitung derselben sorgt.

Weihnachtstomate und Weihnachtskürbis Gernot Weigelt produziert in seiner Werkstatt im oberfränkischen Rothenkirchen auch andere Exoten – wie zum Beispiel die Weihnachtstomate. Zudem gehören in sein Weihnachtsbaum-Schmuck-Sortiment Orangen, rosa Schweinchen, Leuchttürme, Ballettschuhe und eine schwarz-rot-goldene WM-Kugel.

Woher kommt der Brauch mit der Gurke?

Haben Sie schon einmal von der außergewöhnlichen Idee gehört, sich eine Gurke (engl. Christmas Pickle) an den Tannenbaum zu hängen? Tatsächlich gibt es Gurken-Ornamente in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. In Amerika ist der Brauch weit verbreitet doch woher stammt er und warum hängen so viele Menschen den besonderen Tannenbaumschmuck auf? Wundern Sie sich gerade, warum Sie noch nie eine Weihnachtsgurke gesehen haben? Die aufgehängte Gurke ist am Weihnachtsbaum nicht so leicht zu entdecken, denn das Spiel dreht sich um das Auffinden der Essigurke aus Glas.

Wer diese als erster am Weihnachtsbaum entdeckt erhält eine Belohnung und soll im nächsten Jahr eine Extraportion Glück haben. Als Belohnung darf der Finder zuerst seine Geschenke auspacken oder er bekommt ein zusätzliches Geschenk. Ganz schön kniffelig, denn die grüne Gurke tarnt sich an einer grünen Tanne wunderbar und ist kaum zu sehen.

Die Tradition der Weihnachtsgurke soll einer Legende nach von dem bayrischen Soldaten John Lower eingeführt worden sein. Dieser wurde im amerikanischen Bürgerkrieg schwer verletzt und wollte als letzte Mahlzeit eine saure Gurke verzehren. Als sich sein Gesundheitszustand nach dem Genuss der Gurke plötzlich verbesserte, beschloss er, jedes Jahr zu Weihnachten eine Essiggurke in seinen Baum zu hängen.

Was verbirgt sich hinter dem amerikanischen Brauch der Weihnachtsgurke am Baum?

Weihnachtsgurke? Was soll das? – Dabei wird eine Weihnachtskugel in Form einer sauren Gurke beim Schmücken mit im Baum versteckt. Wer die saure Gurke am Heiligabend als erstes findet, der darf sich über ein zusätzliches Geschenk vom Weihnachtsmann freuen und hat auch besonders viel Glück im neuen Jahr, so zumindest der Glaube.

Was wird in Amerika an den Weihnachtsbaum gehängt?

Beschreibung – In den Vereinigten Staaten ist es ein Weihnachtsbrauch, den Weihnachtsbaum mit einer Weihnachtsgurke (englisch Christmas Pickle ) etwas versteckt zwischen den Zweigen zu behängen. Durch ihre grüne Farbe ist die Gurke nicht ganz so leicht zu entdecken. Weihnachtsgurke in einem Katalog von 1909

Woher kommt die Geschichte von der Weihnachtsgurke?

Bedeutung der Weihnachtsgurke in den USA – In Amerika hat die Weihnachtsgurke „The Christmas Pickle” einen großen Stellenwert. Von New York bis San Francisco erfreut sie sich großer Popularität. In Virginia, USA gibt es sogar ein Weihnachtshäuschen, in dem das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck und Figürchen verkauft werden.

  1. Natürlich ist die Weihnachtsgurke auch hier zu finden.
  2. Die Legende besagt, dass ein Auswanderer aus Bayern namens John C.
  3. Lower (Deutsch: Hans Lauer) im Bürgerkrieg 1864 für die Nordstaaten gekämpft hat und in Gefangenschaft geriet.
  4. Am Heiligen Abend wäre er beinahe am Hungertod gestorben, wenn nicht ein Wärter ihm eine Essiggurke gegeben hätte.

Dadurch hat er überlebt, und als er wieder zu Hause war, hat er jedes Jahr aus Dankbarkeit zu Weihnachten eine Gurke in den Weihnachtsbaum gehängt. Für die Kinder in Amerika hat die Gurke im Weihnachtsbaum eine große Bedeutung. Ein praktiziertes Spiel „Hide the pickle” Die Weihnachtsgurke wird im Weihnachtsbaum versteckt.

Durch die Grüne Farbe passt sie sich dem Baum an und ist nicht so leicht zu erkennen. Vor der Bescherung dürfen die Kinder, ohne den Baum zu berühren, versuchen die Weihnachtsgurke zu entdecken. Das Kind, das die Weihnachtsgurke zuerst entdeckt hat, hat im kommenden Jahr besonders viel Glück und darf die Weihnachtsgurke behalten.

Ein lustiges Spiel für Kinder und Erwachsene, welches jährlich wiederholt wird. Als Belohnung gibt es außerdem ein extra Geschenk. Auch die Diskussion, wer als erstes seine Geschenke auspacken darf hat sich damit erledigt. Das Kind, welches die Weihnachtsgurke entdeckt hat, darf zuerst seine Geschenke öffnen oder die Reihenfolge festlegen.1880 hat der Amerikaner Frank Winfield Woolworth die ersten mundgeblasenen Christbaumkugeln, Figuren und die Weihnachtsgurke von Deutschland in die USA importiert. Was Bedeutet Die Gurke Am Weihnachtsbaum

Warum Folie um Gurke?

Die Folie verdoppelt die Haltbarkeit der Salatgurke – Das liebste Feindbild der Verpackungsgegner ist jedoch die mit Plastik ummantelte Salatgurke, das nach der Tomate (die eigentlich in die Kategorie Fruchtgemüse gehört) und der Karotte drittliebste Gemüse der Deutschen, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung jährlich erhebt.

Im ersten Moment erscheint es durchaus skurril: Ein Lebensmittel, das durch seine Außenhaut eine natürliche Verpackung mitbringt, wird in Folie geschweißt. Im Fall der Salatgurke ist das jedoch sinnvoll: Sie schützt das Produkt vor dem frühzeitigen Verderben. Gerade Gurken und Brokkoli, die zum Zeitpunkt der Ernte noch eine aktive Zellatmung besitzen, würden ohne eine angemessene Verpackung extrem schnell viel Wasser verlieren.

Die Gurke wird außerdem eingeschweißt, weil nur unter einer entsprechenden Folie genau die richtige Atmosphäre erzeugt wird, welche die Gurke länger frisch hält. Ihre Haltbarkeit wird durch die Verpackung in etwa verdoppelt. Nun argumentieren viele Verbraucher nicht zu Unrecht, dass diese Art von Gemüse, die von Natur aus schnell schrumpelt, einfach frühzeitig verzehrt werden muss.

  1. Da die Gurken, die in Supermärkten und Discountern in den Regalen liegen, zumeist aus südeuropäischen Ländern importiert werden, könnten diese jedoch bereits zum Zeitpunkt der Auslage zu schrumpeln beginnen.
  2. Und nur wenige Verbraucher sind bereit, Obst und Gemüse mit Makeln zu kaufen, wenn sie die Wahl haben.

Würden die Unternehmen also auf eine Plastikverpackung verzichten und die Gurke ließe sich nicht verkaufen, wäre deren Umweltbilanz noch schlechter als die einer eingepackten Gurke, die verzehrt wird. Denn nicht nur Verpackungen haben einen ökologischen Fußabdruck: Auch die Produktion der Lebensmittel kostet Wasser und Energie, und die wäre beim Verderben umsonst verbraucht worden.

  • Aum nachvollziehbar ist hingegen das kursierende Argument einiger Einzelhändler, nur die Bio-Salatgurke werde in Plastik gehüllt.
  • Zwar muss Bio-Gemüse laut EU-Recht von konventionellem Gemüse zu unterscheiden sein, das ginge jedoch auch ohne Plastik.
  • Bio-Sticker beispielsweise könnten genauso gut auf dem Produkt selbst angebracht werden.
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Und die Rewe Group testet derzeit Bio-Etiketten, die per Laser in die äußerste Schicht von Avocados oder Süßkartoffeln gebrannt werden. Hinzu kommt, dass Bio-Lebensmittel-Käufer tendenziell eher dafür sensibilisiert sind, auf unnötigen Verpackungsmüll zu verzichten.

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Wer hat die Weihnachtsgurke erfunden?

Weihnachtsgurke: Die Legende von der wundersamen Heilung – Dieser Legende nach geht der Brauch auf einen Soldaten aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg zurück.

Dieser Soldat, übrigens ein gebürtiger Bayer mit dem Namen John Lower, soll während des Krieges in Gefangenschaft geraten sein. Während der Gefangenschaft erkrankte John Lower so schwer, dass er keine Hoffnung mehr auf Genesung sah. Vermeintlich dem Tode geweiht, bat der Soldat den Gefängnisaufseher um eine saure Gurke – sie sollte seine Henkersmahlzeit sein. Der gutmütige Wärter erfüllte John Lowers letzten Wunsch und dieser verspeiste sogleich die Gurke. Wie durch ein Wunder soll der todgeweihte Soldat nach dem Mahl wieder vollständig genesen sein. Aus Dankbarkeit für seine Heilung soll er fortan jedes Jahr eine Gurke an den Weihnachtsbaum gehängt haben.

Gurke am Weihnachtsbaum: Herkunft nicht 100-prozentig geklärt imago images / Karina Hessland

Warum hat man Weihnachtsbäume an die Decke gehangen?

Woher stammte der Brauch? – Einen ersten Hinweis auf einen Christbaum, der jedoch nicht belegt ist, gibt es in Freiburg schon im Jahre 1419. Die lokalen Bäcker haben damals der Überlieferung zufolge einen Baum mit Früchten, Nüssen und Süßigkeiten behängt.

Andere Menschen glauben aber, dass der Weihnachtsbaum in Anlehnung an den Paradiesbaum entstanden sein könnte, der im mittelalterlichen Krippenspiel eine wichtige Bedeutung hatte. Warum der Weihnachtsbaum am Anfang an die Decke gehängt wurde, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Einige Experten gehen davon aus, dass die Tradition von dem Brauch abgeleitet wurde, grüne Zweige in der dunklen Jahreszeit in die Wohnung zu hängen.

Dieses Brauchtum wurde sehr lange praktiziert. Die grünen Zweige standen symbolisch für Licht und Hoffnung in der Dunkelheit des Winters. Schon die Römer sollen ihre Häuser beim Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen dekoriert haben. Es ist also naheliegend, dass die Menschen später, als der Weihnachtsbaum sich immer weiter verbreitet hatte, diesen ebenfalls in die Wohnung hängen wollten, anstatt ihn aufzustellen, wie wir das heute tun.

Was ist ein typischer Weihnachtsbrauch?

3. Der Weihnachtsbaum – Für die meisten Deutschen ist ein Weihnachtsbaum der symbolische Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Jedes Jahr vor Heiligabend ist es Tradition, einen Tannenbaum aufzustellen und festlich mit Kerzen, Kugeln, Engeln, Lametta, Lebkuchen und einem Stern auf der Spitze des Baumes zu schmücken. Die Geschenke für die Bescherung werden unter den Weihnachtsbaum gelegt. Was Bedeutet Die Gurke Am Weihnachtsbaum

Was passiert wenn man die Weihnachtsgurke findet?

Die Beliebtheit der Weihnachtsgurke steigt auch in Deutschland – In einigen Haushalten in Deutschland erfreut sich die Weihnachtsgurke mittlerweile aber ebenfalls einer großen Beliebtheit. Die Gurken werden zum Großteil in Deutschland hergestellt und verzeichnen hierzulande eine steigende Nachfrage.

  1. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, mit Glitzer oder Schnee verziert sowie in glänzender und matter Ausführung.
  2. Einige Familien weigern sich nach wie vor, eine Gurke zwischen Christbaumkugeln, Strohsternen und Lametta aufzuhängen.
  3. Andere jedoch haben erkannt, dass die Weihnachtsgurke eine gute Möglichkeit ist, um sich eine Antwort auf die alljährliche Frage zu ersparen, wer das erste Geschenk öffnen darf.

Fazit Das Aufhängen der Weihnachtsgurke im Christbaum wird in den USA als deutsche Tradition betrachtet, ist hierzulande aber kaum bekannt. Viele Familien in den Vereinigten Staaten verstecken die Gurke aus Glas im Baum. Am Weihnachtsabend müssen die Kinder danach suchen.

Warum fädelt man Popcorn auf?

Sie ist schnell gemacht und sieht toll aus: Man fädelt einfach abwechselnd Popcorn, frische Cranberries und andere Leckerein wie Zimtsterne auf einen Faden auf. Damit das Popcorn weniger schnell zerbröselt, kann es eine Nacht vor dem Basteln offen gelagert werden.

Wie heißt das Christkind in Italien?

Weihnachtsbräuche und Adventskalender in Italien Obwohl der Advent erstmals im 5. Jahrhundert im Gebiet um Ravenna in Italien gefeiert wurde, gibt es zur Weihnachtszeit („periodo natalizio”) in Italien weder einen Adventskranz noch einen Adventskalender.

Die ersten Geschenke bringt „San Nicola” am 6. Dezember. Die Festtage sind dann ein Anlass zur Besinnung im Kreis der Familie. Und darüber hinaus glänzen die Italiener insbesondere zu Weihnachten mit einer Reihe kulinarischer Traditionen wie Wildschwein, Kalbsbraten und Panettone. Der Weihnachtsmann („babbo natale”) beschenkt die Kinder mit Kleinigkeiten in der Nacht zum 6.

Dezember. Und das Christkind („bambinello”) legt seine Präsente am Morgen des 25. Dezember neben die Krippe, die in Italien wichtiger ist als der Weihnachtsbaum. Schade eigentlich, dass die Menschen in Italien den Adventskalender noch nicht für sich entdeckt haben.

Welchen ungewöhnlichen Christbaumschmuck gibt es in den USA?

‘Christmas Pickle’ in den USA An manchen Bäumen gibt es einen sehr merkwürdigen Schmuck: Da hängt etwas versteckt eine saure Gurke, grün schillernd aus Glas oder Kunststoff hergestellt. ‘Christmas Pickle’ oder ‘Good Luck Pickle’ (Glücksgurke) nennt man das. Wenn Kinder sie entdecken, winkt ein weiteres Geschenk.

Woher stammt die Tradition Kugeln an den Tannenbaum zu hängen?

Warum hängen wir uns Glaskugeln an den Weihnachtsbaum? – Gerd Ross, Christbaumschmuck Krebs-Glas-Lauscha, Thüringer Wald: Bis ins 19. Jahrhundert war es Tradition, seinen Weihnachtsbaum mit Äpfeln, Nüssen und Pfefferkuchen zu schmücken. Allerdings war der Schmuck sehr teuer, weshalb nur die Adeligen und Reichen ihre Bäume dekorierten.1850 kam ein armer Glasbläser aus Lauscha, der sich die teuren Süßwaren nicht leisten konnte, auf eine Idee: Um seinen Kindern eine Freude zu bereiten, blies er bunte Kugeln aus Glas und hing sie an den Weihnachtsbaum.

Warum Weihnachtsschmuck?

Glasschmuck für den Weihnachtsbaum – Die Christbaumkugel ist der beliebteste Glasschmuck für den Weihnachtsbaum. Doch die Erfinder dieses glanzvollen Weihnachtsbaumschmucks blieben unermüdlich in ihren Ideen. Mit Hilfe von Schamott-Formen konnten nun außer den Kugeln auch Weihnachtsmanngesichter oder mit Hilfe von „Einstechern” Halbkugeln geschaffen werden.

Das Versilbern, Lackieren, Bemalen, Bedrucken oder Bestreuen und Umwickeln von Glaskugeln lässt die glänzenden Kugeln wie winterlich verschneit aussehen. Gleichzeitig wird so der Glanz am erhellten Weihnachtsbaum verstärkt. Die gläserne Weihnachtsgurke ist ein sehr junger Weihnachtsbrauch. Sie wird am Weihnachtsbaum versteckt.

Der Finder bekommt bei der Bescherung als Erster sein Weihnachtsgeschenk. Fazit: Der Weihnachtsbaumschmuck Ursprung ist noch älter als die Ersterwähnung eines Weihnachtsbaums selbst. Traditionell steht die Auswahl der Schmuckformen für christliche Symbolik oder die Wünsche für Glück und Segen.

Was passiert wenn man eine Gurke mit Salz bestreut?

Warum eigentlich macht Salz Lebensmittel haltbar? Foto: Fotolia Salzheringe, Salzgurken, Soleier, also hart gekochte Eier in einer Salzlösung mit Gewürzen – der Name dieser Spezialitäten deutet schon auf eine ihrer Hauptzutaten hin. „Man verwendet das Salz nicht nur aus Geschmacksgründen, es macht die Lebensmittel auch haltbarer”, sagt Joachim Kuntzer, Laborleiter im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart.Wie das funktioniert, erklärt er so: „Das Salz entzieht den Lebensmitteln Wasser und nimmt dadurch Mikroorganismen ihre Lebensgrundlage.” Der Grund dafür ist die sogenannte Osmose: „Bestreut man zum Beispiel Gurken mit Salz, ist die Salzkonzentration außen höher als im Inneren der Gurke”, erklärt der Experte.

Warum Plastik um Gurke?

Was Bedeutet Die Gurke Am Weihnachtsbaum © Unsplash Gurken in einer Hülle aus Kunststoff verpackt, gehören zu den am meisten missverstandenen Verpackungen im Handel. Aus KonsumentInnensicht scheint es keinen Sinn zu machen ein einfaches Produkt wie die Salatgurke überhaupt zu verpacken. Gurken haben aber häufig schon eine lange Reise hinter sich, wenn Sie bei uns auf dem Tisch landen.

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Warum legt man Gurken in Salz und Essig ein?

FAQ – Wie lange sind Salzgurken haltbar? Fermentierte Gurken kannst Du im Kühlschrank 2-3 Monate aufbewahren. Was ist der Unterschied zwischen Salzgurken und Gewürzgurken? Gewürzgurken werden in Essig und Wasser eingelegt, wodurch die Vermehrung von Bakterien verhindert wird.

Was für ein Baum war der erste Weihnachtsbaum?

Zur Geschichte des Weihnachtsbaumes Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsbaum! Er gehört einfach dazu. Sicher haben auch Sie sich schon Gedanken über die Geschichte des Christbaums gemacht. Der Ursprung dieses Brauchtums geht in die vorchristliche Zeit zurück.

Damals verkörperten immergrüne Pflanzen wie Fichte, Tanne, Kiefer, Eibe, Stechpalme, Mistel, Wacholder oder Efeu Lebenskraft, und das Grün gab im dunklen Winter Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings. Immergrüne Bäume und Zweige, ins Haus gebracht zur Zeit der Wintersonnenwende, galten als Sinnbild des Lebens und der Fruchtbarkeit.

So begrünten bereits die Römer zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. Im Mittelalter hatte sich das Schmücken ganzer Bäume zu bestimmten Anlässen entwickelt (z.B. und ). Ein wichtiger Schritt hin zur Verwendung von Christbäumen im heutigen Sinne liegt im mittelalterlichen Weihnachtsspiel. Was Bedeutet Die Gurke Am Weihnachtsbaum Abb.1 – Kalenderbild aus dem 19. Jahrhundert (Schweizer Museum für Volkskunde, Basel). Abb.2 – Finnische Kinder schmücken den Weihnachtsbaum Foto: Konrad Häne Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaums, der dem heutigen schon sehr nahekommt, stammt möglicherweise aus dem Jahr 1419. Die Bäcker von Freiburg im Breisgau sollen nach dieser unbelegten Angabe einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt haben, den die Kinder an Neujahr abernten durften.

Zahlreiche gesicherte Quellen aus Ortschaften am Oberrhein berichten im 16. Jahrhundert vom Schmücken der Wohnstube mit grünen Tannenzweigen, den sogenannten “Weihnachtsmeien”. Das Elsass und die Gebiete auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins gelten deshalb als Wiege des Christbaums. Zunächst waren Tannenbäume selten und teuer, und nur die reicheren Bevölkerungsschichten konnten sich einen Weihnachtsbaum leisten.

Die Beschaffung der Christbäume, damals hauptsächlich Weisstannen, wurde auch für die Forstleute zu einem Problem. Gegen das “Überhandnehmen der alljährlich wiederkehrenden nachhaltigen Waldverwüstungen durch Aushauen der Christbäume” findet man in alten Forstverordnungen einschränkende Vorschriften oder Verbote mit Strafandrohung.

Zum Beispiel sah sich die Stadt Freiburg bereits 1554 gezwungen, gegen das Abhauen einzuschreiten: “Dweil yetz mit den weyhenacht meyen, so abgehawen werden, grosser schad beschieht, so ist erkhannt, uf morgen sollichs zu verbieten und ußzeruefen bei straff 10 Rappen”. Die frühesten Belege für einen geschmückten Tannenbaum im Inneren des Hauses stammen von 1570.

In einer Zunftchronik der Stadt Bremen wird von einem kleinen Tannenbaum berichtet, der mit Datteln, Äpfeln, Nüssen, Brezeln und Papierblumen behängt und im Zunfthaus zur “allgemeyniglichen Freude” aufgestellt wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts werden dann erstmals Weihnachtsbäume als gesellschafts- und familiengebundene Geschenkbäume urkundlich erwähnt, allerdings noch ohne Kerzen.

So heisst es 1605 in einer Chronik: “Auff Weihenachten richtett man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben uff, daran hencket man Rosen aus vielfarbigem Papier geschnitten, Äpfel, Oblaten, Zischgolt, Zucker, u.a.” Erste Weihnachtsbäume mit Lichtschmuck sind für den Hannoverschen Hof um 1660 belegt. Mit den Kerzen werden Weihnachtsfeiern im 17.

und 18. Jahrhundert zunehmend zu häuslichen Familienfesten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der lichtergeschmückte Nadelbaum endgültig als Weihnachtsbrauch durch, zunächst in reformierten, später auch in katholischen Familien. Nachdem sich die Kirche lange gegen die “heidnische Tradition” gesträubt hatte, musste sie sich schliesslich der grossen Beliebtheit des Weihnachtsbaums beugen und bindet ihn seitdem in ihre Festlichkeiten mit ein. Abb.3 – Foto: Ruth Reich Heute sind Christbäume Massenware und generieren beachtliche Umsätze. Gemäss einer Schätzung der Interessengemeinschaft Schweizer Christbaum wird in der Schweiz an Weihnachten jährlich eine Million Christbäume verkauft, was einen Umsatz von 40-50 Millionen Franken generiert (Stand: 2004).

  • Allerdings stammt nur etwa Drittel davon aus unserem Land selber.
  • Der Rest, nach Auskunft der Oberzolldirektion etwas über 4000 Tonnen (Stand: 2004), gelangt aus dem Ausland zu uns.
  • Marktleader dieses Imports ist Dänemark mit etwa 70 % Anteil, gefolgt von Deutschland mit 15 %; der Rest verteilt sich auf Frankreich und Belgien.

Von den in der Schweiz produzierten Christbäumen kommt nur etwa jeder Vierte aus unseren Wäldern. Die bei der normalen Jungwuchs- und Dickungspflege anfallenden Bäume – praktisch ausschliesslich Fichten – erfüllen die Qualitätsanforderungen, die heute an Weihnachtsbäume gestellt werden, nur zum Teil.

Christbäume werden deshalb vorwiegend auf maschinell bewirtschafteten Landwirtschafsflächen produziert, oft auch unter Einsatz von Dünger und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Produktionsfläche ausserhalb des Waldes beträgt 550 Hektaren (Stand: 2004). Abb.4 – Christbaumplantage auf Landwirtschaftsland.

Foto: Thomas Reich (WSL) 45 % aller Christbäume werden direkt beim Produzenten gekauft, d.h. an einem Christbaum- oder Weihnachtsmarkt, ab Hof oder im Wald. Grossverteiler setzen ein Drittel der Bäume ab. Fachmärkte und Gartencenter verkaufen etwa 15 %, der Rest entfällt auf die landwirtschaftlichen Genossenschaften (Landi).

Mittlerweile ist auf dem Markt eine grosse erhältlich, wenngleich in sehr unterschiedlichen Stückzahlen. Mit Abstand ab beliebtesten sind Nordmanntannen, die 60 % aller verkauften Bäume ausmachen. Dahinter folgt die Fichte mit einem Anteil von einem Viertel. Ein Zehntel der Christbäume sind Blaufichten.

Die restlichen 5 % verteilen sich auf alle übrigen Baumarten. Abb.5 – Dank LED-Technik kommen Christbäume heutzutage auch im Aussenbereich gut zur Geltung. Foto: Thomas Reich (WSL)

Mantel, K. (1973): Baum und Holz im weihnachtlichen Brauchtum. Der Forst- und Holzwirt 28, 23: 461-467.Hamberger, J. (2003): Eine Kulturgeschichte des Weihnachtsbaumes. LWF aktuell 42, 47-50.Wikipedia: WeihnachtsbaumIG Schweizer Christbaum

(TR) Die Christbaumproduktion ist ein Stiefkind der Schweizer Forstwirtschaft. Dabei gäbe es hier Geld zu verdienen – allerdings nur, wenn es der engagierte Waldbesitzer oder Förster richtig anpackt. Christbäume sind Modeschwankungen unterworfen und treffen auf eine anspruchsvolle Kundschaft.

  1. Neben dem Gespür für die Kundenwünsche der Zukunft muss der Christbaumproduzent bei seiner Baumartenwahl auch die natürlichen Standortfaktoren berücksichtigen.
  2. Es gibt eine grosse Auswahl an verschiedenen Tannen- und Fichtenarten für die Christbaum- und Reisigproduktion.
  3. Das bietet die Möglichkeit, auch schwierige Standorte sinnvoll zu nutzen oder neue Kunden anzusprechen.

Der Jahresumsatz der Christbaumbranche entspricht etwa 15 % des Jahresumsatzes der Forstindustrie und stellt damit eine wichtige Sonderkultur dar. Europaweit zurückgehende Anbauflächen trotz ungebrochenem Bedarf eröffnen ausgezeichnete Aussichten für die verbleibenden Produzenten.

  • Schafe mitten in einer Christbaumkultur? Keine Angst, die Kultur ist nicht in Gefahr.
  • Denn obwohl Schafe oft zur Landschaftspflege eingesetzt werden um Flächen durch Verbeißen von Baumbewuchs freizuhalten, werden die Bäume hier verschont und sogar gepflegt.
  • Viele Bräuche geraten in unserer hektischen Zeit immer mehr in Vergessenheit.

Warum nicht wieder einmal einen solchen alten Brauch aufleben lassen? Denn mit wenig Aufwand zeigen sich Barbarazweige, gesammelt am 4. Dezember, zur Weihnachtszeit in ihrer schönsten Blütenpracht.

Dokumenteninfos Autoren Redaktion waldwissen.net WSL, Koni Häne Redaktion

Kontakt Koni Häne Jurastrasse 19 CH – 8966 Oberwil-Lieli Tel: +41 56 633 65 29 Originalartikel Häne, K. (2001): Zur Geschichte des Weihnachtsbaumes. – Bündnerwald 54, 6: 38-39. Download Online-Version 16.11.2004 : Zur Geschichte des Weihnachtsbaumes

Was kann man alles in den Weihnachtsbaum hängen?

Ein Weihnachtsbaum, auch Christbaum (im oberdeutschen Sprachraum ausschließlich, im Rheinland häufig) oder Tannenbaum ist ein geschmückter Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in einem Gebäude oder im Freien aufgestellt wird. Traditionelle Aufstellorte sind Kirchen und Wohnungen.

Was hängen ärmere Familien in Deutschland früher in den Weihnachtsbaum?

Erste schriftliche Hinweise im 16. Jahrhundert – Erste schriftlich dokumentierte Hinweise auf geschmückte Tannenbäume stammen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts im Elsass. Dort brachten Menschen während der garstigen und kargen Jahreszeit immergrüne Zweige und später auch Bäume als Symbole des Lebens in ihre Wohnzimmer und schmückten sie.

Im 17. Jahrhundert brandmarkte die Katholische Kirche den Brauch als heidnisch. Die Leute liessen sich dadurch aber nicht davon abbringen. Der geschmückte Baum erwies sich denn auch als Möglichkeit, den eigenen Wohlstand darzustellen. Während ärmere Familien den Baum mit raren Leckereien wie Nüssen, Äpfeln und Birnen schmückten, leisteten sich die betuchteren Schmuck aus Glas.

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Dieser war kostspielig und galt als Luxus.

Was ist eine spanische Gurke?

D ie Gurke prangt auf Plakaten und Fußball-Trikots. Rentner rufen zum Boykott deutscher Discounter auf Das Robert-Koch-Institut erklärt die Krankheitswelle in Deutschland für beendet. Seit 4. Juli kein neuer Fall Madrid Bis zum Ausbruch der EHEC-Krise war die spanische Gurke des Deutschen liebstes Gemüse.

Täglich rollten Lkw mit Gurkenladungen aus den andalusischen Gewächshäusern von Almería oder Málaga aus über die A7 Richtung Osten. Die Exporte stoppten abrupt, als die spanische Gurke in den Verdacht geriet, den EHEC-Erreger zu verbreiten. Nun hat das Robert-Koch-Institut die Krankheitswelle mit 50 Toten in Deutschland für beendet erklärt.

Seit dem 4. Juli sei kein neuer Erkrankungsfall bekanntgeworden. Alles beim Alten? Nicht für die spanische Gurkenindustrie. Trotz ihrer nachgewiesenen Unschuld an der Epidemie hat es die spanische Gurke nicht zurück in die deutschen Regale geschafft, klagen die Produzenten.

  1. Das wollen sie sich nicht länger gefallen lassen.
  2. Mit dem Schlachtruf “I love Pepinos” – “Ich liebe Gurken”- wirbt Spanien für das in Ungnade gefallenes Gemüse, inzwischen ein nationales Symbol für den trotzigen Widerstand gegen Deutschland und Europa.
  3. Zunächst war die Kampagne von höchster Stelle verordnet: Spaniens Agrarministerin Rosa Alguila hatte zur Solidarität mit den andalusischen Gemüsebauern aufgerufen.

Mittlerweile aber hat sich das ganze Land einer patriotischen Gurkendiät unterzogen: Gazpacho-Rezepte werden in TV-Runden ausgetauscht, Kosmetikhersteller wie Dove bieten neue Sommerserien mit Gurkenextrakten an. Und jetzt wirbt auch noch der andalusische Traditionsverein FC Sevilla für Gurken.

  1. Vergangene Woche präsentierte Klubpräsident José María del Nido die neuen Trikots und hielt der verdutzten Presse den rechten Ärmel der rot-weiß gestreiften Jerseys vor die Kameras.
  2. Zu sehen ist ein Aufnäher mit dem Slogan: “I love Pepinos”, ein rotes Herz und eine grüne Gurke.
  3. Mit der Aktion will sich der Klub für die Not leidenden Gurkenbauern einsetzen.

Die Kampagne sei eine symbolische Geste “zur Verteidigung der spanischen Gurke aus der Region Murcia und der Levante, nachdem sie diesen Krieg mit Deutschland hatte”, sagt Nido. In Folge der EHEC-Krise war der spanische Gemüseexport innerhalb von sechs Tagen eingebrochen.

Spanische Gurken wurden für sieben bis acht Cent das Stück verramscht oder gleich weggeworfen. “Fast ganz Europa kaufte keine spanischen Produkte mehr. Es gab einen Dominoeffekt für sämtliche Gemüsesorten und Obst”, sagt der Präsident der Gemüse- und Obstexporteure, Fepex Jorge Brotons. Dabei sei Spanien ohne Beweise die Schuld an der Infektion gegeben und die Landwirtschaft irreparabel geschädigt worden.

Auch die Agrarministerin ärgerte sich: “Wir sind enttäuscht von der Art, wie Deutschland mit dieser Krise umgegangen ist.” Zwar wurde die spanische Gurke am 6. Juni 2011 von der EU offiziell freigesprochen. Doch der Schaden war da schon angerichtet: 16 Mio.

Kilo Tomaten, Gurken und Zucchini waren vernichtet. Allein die andalusischen Gemüsebauern erlitten rund 55,46 Mio. Euro Verluste. Insgesamt fordert Spanien nun 80 Mio. Euro Entschädigung von der EU, obwohl die Schäden mit rund 350 Mio. Euro deutlich höher liegen. In sozialen Netzwerken nimmt die patriotische Pepino-Kampagne Fahrt auf.

“Ich frage mich, was die Deutschen so mit unseren Gurken machen, bevor sie die essen?”, witzelt ein Facebook-Nutzer. Die Proteste reichen dabei von Karikaturen von Kanzlerin Merkel in anzüglichen Gurken-Posen bis hin zum Boykott deutscher Produkte. Anführer der Revolution ist der Pepinator, eine rebellische Gurke mit Dreizack und Sonnenbrille, die sich zur Rache rüstet und den Stinkefinger reckt.

  1. Ein Tüftler entwarf kurzerhand das Spiel “Revenge of the Spanish Cucumber”, die Rache der spanischen Gurke.
  2. Darin geht es um eine spanische Gurke, die nach Berlin aufbricht, um ihre gefallenen Brüder zu befreien und die Ehre wieder herzustellen, die vom Bösewicht des Spiels, Angie, befleckt wurde.
  3. Die Spieler müssen Millionen von Bratwürsten zerquetschen und so viele Euro wie möglich einsammeln.

Auch in der realen Welt formiert sich der Widerstand. Wütende Bauern luden etwa in Valencia 300 Tonnen Gemüse vor dem deutschen Konsulat ab. In Madrid entsorgte die Farmerkooperation COAG 40 Tonnen Tomaten, Gurken und Zucchini auf der Plaza de Felipe II.

  • Und deutsche Discounter wie Aldi oder Lidl werden ebenfalls zur Zielscheibe der Wut.
  • Als Lidl in seinen 530 spanischen Märkten keine einheimischen Gurken mehr anbietet, löst das einen Sturm der Entrüstung aus.
  • In Roquetas del Mar, einem bei deutschen Frührentnern beliebten Überwinterungsort in Andalusien, beschmieren spanische Wutbürger einen Lidl-Markt mit Boykottaufrufen: Hier solle man nicht mehr kaufen, der Markt gehöre Deutschen.

Rund um Roquetas befinden sich Europas größte Gewächshausanlagen, wo Gemüse von Schwarzarbeitern für Billiglöhne angebaut wird. Hier war eine andalusische Firma mit dem EHEC-Erreger in Verruf gebracht worden. Die Region Almería gehört zu den ärmsten Regionen Spaniens – die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 32 Prozent.

  • Nur Landwirtschaft und der Tourismus sind einigermaßen stabile Einnahmequellen.
  • Der Exportstopp hat der wirtschaftlich schwachen Agrarregion weiter geschadet.
  • Täglich büßten die Bauern sieben bis acht Millionen Euro ein, erklärt die andalusische Provinzregierung.
  • Über 4000 Gemüsebauern wurden in Folge der Gurkenkrise arbeitslos.

In Deutschland hält sich das Mitgefühl mit den spanischen Gurkenbauern dennoch in Grenzen. Der deutsche Handel sei von der Krise selbst getroffen und bekomme von den 210 Millionen Euro, die von der EU an die Landwirte Europas ausgezahlt werden, nichts ab.

  1. Es sind ebenso deutsche wie spanische Bauern betroffen.
  2. Jetzt kann man wohl nicht mehr viel gut machen”, sagt der Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes (DFHV), Andreas Brügger.
  3. Selbst, wenn die spanische Gurke unschuldig sei, gehe es nicht mehr um Schuldzuweisungen, sondern um das blanke Überleben.

Die Fruchthändler ärgere vor allem, dass die deutschen Gemüsehändler nicht entschädigt würden. Leere Lkw-Fahrten, teure Laboruntersuchungen mit negativen Testergebnissen mussten bezahlt und Warenbestände vernichtet werden. “Wir mussten 1 A-Ware in Verbrennungsanlagen schicken”, sagt Brügger.

Warum es die spanischen Gurken es noch nicht zurück in die deutschen Discounter geschafft haben? Das erklärt Andreas Brügger mit der saisonalen Preisentwicklung. Wegen der kürzeren Lieferwege aus den Niederlanden oder Belgien seien die Gurken von dort günstiger als die spanischen. Da nun auch deutsche Gurken reif sind, werden wohl kaum Bestellungen in Almería abgegeben.

Nach wie vor hat der Gemüseabsatz nicht das Volumen aus der Zeit vor dem Ausbruch der EHEC-Epidemie im Mai erreicht, stellt die Bundesvereinigung der Obst-und Gemüse-Erzeuger (BVEO) fest. “Viele Verbraucher sind noch immer vorsichtig”, sagt auch Karl-Erivan Haub, der Chef der Handelskette Tengelmann, zu der unter anderem die Kaiser’s-Supermärkte gehören.

Bei Edeka dagegen heißt es, die Gurken-Nachfrage habe sich wieder normalisiert. Um das voranzutreiben, plant die Regierung nun eine weitere “I love Pepino”-Kampagne. Auf den Flughäfen in Barcelona, Málaga, Teneriffa, Mallorca und Alicante soll ab Donnerstag die Werbetrommel gerührt werden, indem Reisenden auf Deutsch, Englisch und Spanisch die Harmlosigkeit spanischer Gurken erklärt wird.

Dazu gibt es Häppchen. Mit spanischen Gurken natürlich.

Woher stammt die Tradition Kugeln an den Tannenbaum zu hängen?

Warum hängen wir uns Glaskugeln an den Weihnachtsbaum? – Gerd Ross, Christbaumschmuck Krebs-Glas-Lauscha, Thüringer Wald: Bis ins 19. Jahrhundert war es Tradition, seinen Weihnachtsbaum mit Äpfeln, Nüssen und Pfefferkuchen zu schmücken. Allerdings war der Schmuck sehr teuer, weshalb nur die Adeligen und Reichen ihre Bäume dekorierten.1850 kam ein armer Glasbläser aus Lauscha, der sich die teuren Süßwaren nicht leisten konnte, auf eine Idee: Um seinen Kindern eine Freude zu bereiten, blies er bunte Kugeln aus Glas und hing sie an den Weihnachtsbaum.

Woher kommen die Gurken her?

Ihre Herkunft wird in Indien vermutet, wo sie bereits vor über 3.000 Jahren kultiviert wurde. Nach und nach verbreitete sie sich über den Irak und dem Mittelmeer und wird als kältetoleranteste Pflanze der Kürbisgewächse auch in Nordeuropa in Gewächshäusern angebaut.

Welchen ungewöhnlichen Christbaumschmuck gibt es in den USA?

‘Christmas Pickle’ in den USA An manchen Bäumen gibt es einen sehr merkwürdigen Schmuck: Da hängt etwas versteckt eine saure Gurke, grün schillernd aus Glas oder Kunststoff hergestellt. ‘Christmas Pickle’ oder ‘Good Luck Pickle’ (Glücksgurke) nennt man das. Wenn Kinder sie entdecken, winkt ein weiteres Geschenk.